Unter Kiwis

Speyer-Malaysia-Neuseeland

 
28Juli
2014

We <3 NZ

In Piha haben wir außerdem Freunde von Stefans Tante besucht. Das Pärchen ist vor 7 Jahren nach Neuseeland ausgewandert und lebt hier seit dem sehr glücklich. Wir sind gemeinsam wandern gegangen (bei dem starken Wind kam ein Titanic feeling auf :D)  und haben danach noch Freundschaft mit dem Papageien der Nachbarn geschlossen, der um Aufmerksamkeit zu bekommen gerne mal Leute attackiert :D

In Auckland sind wir auf den Mt Eden, einen Vulkankrater, "gewandert". Von dort aus hat man eine tolle Aussicht über die Stadt und man kann den Abend gemütlich dort ausklingen lassen :)

Wir sind hier in einem sehr großen Hostel, sodass wir viele neue Freundschaften geschlossen haben und jeden Abend irgendetwas lustiges unternommen haben :) 
Morgen um 13.15 geht dann unser Flug Richtung nach Hause...

Übrigens unsere Flugnummer bei Malaysian Airlines ist zuerst  MH130 und dann MH6. Damit ihr alle Bescheid wisst, ob es unser Flug war, wenn mal wieder eine MH spurlos verschwindet, abgeschosse wird oder was sonst noch so mit Flugzeugen passieren kann :D :D 

25Juli
2014

Im Osten geht die Sonne auf, im Norden nimmt sie ihren Lauf, im Westen wird sie untergehn, im Süden ist sie nie zu sehn

Die letzten Tage sind wie im Flug vergangen! Mal schauen, ob wir noch alles zusammen bekommen :D 

Russell war tatsächlich ein wunderschöner Ort! Als wir in Paihia auf die Fähre gewartet haben kam ein junger Mann mit Hund an uns vorbei und hat gefragt, ob wir rüber nach Russell wollen, er könnte uns in seinem Boot mitnehmen, hat aber keine Schwimmwesten (wer braucht schon Schwimmwesten?!)

Bei der kurzen Fahrt hat Josh uns dann erzählt, dass er an der neuen wwoofing Website für Neuseeland arbeitet und die Hosts von Sebastian ( Deutscher, der mit uns nach Paihia gekommen ist und in Russell wwooft) gut kennt. Da er sich in Russell super auskennt, hat er mit uns eine kleine Führung gemacht und uns auf einen Hügel gebracht, von dem aus wir eine atemberaubende Aussicht auf die Bay of Islands hatten!

Josh

Auf dem Weg hat Josh uns dann auch das ein oder andere anvertraut:
Zum einen, dass die Freimaurer das Universum durchblickt haben und die meisten Menschen nur Lügen hinter her irren und, dass er ein Perpetuum Mobile (einen Motor, der mehr Energie erzeugt als er verbraucht) gebaut hat. Kurze Anmerkung: Das ist unmöglich.... Aber er hat´s geschafft.... oder auch nicht.... man weis es nicht so genau.... :D 

Als wir im Hostel zurück waren ergab sich mit einem deutschen Neuankömmling etwa dieses Gespräch:

"Wo kommst du so her?" - "Nähe Frankfurt, zwischen Mannheim und Karlsruhe in einer kleinen Stadt, kennt ihr wahrscheinlich nicht... Speyer" 

- Lena:"Ach ja da ist's sehr schön, da wohne ich auch" :D   So klein ist die Welt!


Diesen schönen Tag haben wir dann gemütlich ausklingen lassen :)

Unter anderem mit einer faszinierenden Pizzavariation... Pizza mit Bohnen, Zwiebeln, Käse und Petersilie. Hört sich komisch an, schmeckt aber erstaunlich gut!

Weiter gings dann nach Ahipara, allerdings nicht ohne die bekannten Hundertwassertoiletten in Kawakawa zu besichtigen. In diesem Ort hat Hundertwasser seine letzten Lebensjahre verbracht.

Von Ahipara aus sind wir dann an den nördlichsten Punkt Neuseelands, das Cape Reinga gefahren. Dort treffen der Pazifische Ozean und die Tasmansee aufeinander, sodass wie aus dem Nichts mitten im Meer Wellen entstehen. Ein beeindruckender Anblick!

 

Unser nächster Stop war Omapere, da wir die riesigen Kauri Bäume sehen wollten. Sie sind die größten und wahrscheinlich ältesten Bäume Neuseelands. Der Tane Mahuta ist als der Herr des Wälder bekannt und hat einen Stammumfang von 13,77m und ist ca 51 Meter Hoch. Da man diesem Baum nicht so nahe kommen darf, haben wir einen anderen Baum umarmt :) 

Lustigerweise sind wir in dem Hostel dort wieder auf James getroffen, von dem wir uns in Paihia verabschiedet hatten :D So klein ist Neuseeland! 

Mittlerweile sind wir in Piha, einem Ort westlich von Auckland mit einem wunderschönen Strand.

Morgen geht´s dann nach Auckland und am Dienstag geht es mit gemischten Gefühlen dann nach Hause....

Wer hat bei der Überschrift aufgepasst?

Richtig gelesen, im Norden nimmt sie ihren Lauf und im Süden ist sie nie zu sehen. Uns ist das zuerst gar nicht aufgefallen, bis Sebastian uns darauf hingewiesen hat. Da wir auf der Südhalbkugel sind, also südlich des Äquators, steht die Sonne Mittags im Norden. Das macht dann doch Sinn :D 

17Juli
2014

Sonne + neue Freunde = Gute Laune :)

Die 1 1/2 Stunden Flugzeit von Dunedin nach Auckland kamen uns nach den 10 bzw 12 Stunden Flug bei der Anreise lächerlich kurz vor. Kaum waren wir in der Luft, waren wir auch schon wieder am Boden.

Am Flughafen hat uns dann Stefan, den wir vor einigen Wochen in Whanganui kennengelernt hatten, mit seinem Campervan abgeholt. Da wir zur gleichen Zeit durch Northland ( den nördlichsten Teil Neuseelands) reisen wollen, hatten wir beschlossen zusammen zu reisen. Los ging´s nach Orewa.

Dort hatten waren wir in einem wunderschönen Hostel (Orewa Backpacker, ehemals Marco Polo Backpackers) das an einem Hang gebaut ist und in dem zur Abwechslung mal kein Deutscher außer uns war. Das war zwar beim Anschauen des Finalspiels des Weltmeisterschaft sehr schade - JUHUUUU , Deutschland ist Weltmeister und wir sind in Neuseeland, wo keinen Fußball interessiert :D, aber aber ansonsten mal eine schöne Abwechslung.

Der Strand von Orewa ist super schön und hier in Northland ist es sogar so warm, dass wir den Tag dort im T-Shirt genießen konnten :)

Weiter ging es dann Richtung Norden nach Whangarai.

Mal wieder hatten wir total Glück und haben zufällig das Hostel (Bunkdown Lodge) ausgesucht, in dem der Besitzer (Peter) mit einem Mann befreundet ist, der in der einzigen privaten Wildvogelrettungsstation arbeitet, in der es den Besuchern gestattet ist Kiwivögel anzufassen! Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen, genauso wenig wie Sebastian und Etienne (zwei Deutsche - Überraschung :D ) und James (Brite). Da sie alle kein Auto zur Verfügung hatten, durften sie es sich auf der Fahrt zur Vogelstation im hinteren Teil des Campervans bequem machen.

Man hat Robert (dem Freund des Hostelbesitzers) sofort angemerkt wie sehr er die Arbeit mit den Vögeln liebt. Er macht das seit Jahren und hat die Rettungsstation mit ins Leben gerufen. Einer seiner Lieblinge ist ein einbeiniger Kiwi. Das Tier kann auf Grund des fehlenden Beins nicht wieder in die Natur entlassen werden und reist daher mit Robert durch Neuseeland, um Kindern an Schulen oder generell den Neuseeländern diese Vogelart näher zu bringen.

http://www.nbr.org.nz



Es war sehr interessant, so haben wir zum Beispiel erfahren und auch sehen können, dass Kiwis sehr wohl Flügel haben, auch wenn diese sehr weit zurückgebildet sind und keinen weiteren Zweck erfüllen. Nicht einmal für Chicken- bzw Kiwiwings würden sie reichen ;)

Am nächsten Tag haben wir gemeinsam mit unseren neu gewonnen Freunden, Isaac (einem Kanadier) und einer Schweizerin die Whangarai-Falls besichtigt und waren noch ein wenig im Wald spazieren (eigentlich wollten wir wandern, aber als Wanderung kann man den Weg dort nicht bezeichnen).


Vorbei an den Wasserfällen, am Fluss entlang sind wir schließlich zu rießigen alten Bäumen gekommen, die wir schnell lieb gewonnen haben.... :D 


 

Am Abend folgte dann noch eine sehr angenehme Überraschung. Der uns sehr verpeilt vorgekommene James ist von Beruf Koch und hat sich angeboten für die ganze Gruppe zu kochen!

Darüber haben wir uns natürlich alle gefreut, endlich mal eine Abwechslung zu Pasta und Reis. Es gab mariniertes Hähnchen und wahnsinnig leckeres Ofengemüse, wovon wir alle schwer beeindruckt waren.

Heute sind wir dann nach Paihia gefahren, Richtung Bay of Islands. Dieses Gebiet ist voll von wunderschönen Stränden und, wie der Name schon sagt, auch Inseln.

Da Sebastian und James auch in die Richtung wollen, haben wir sie mitgenommen, gut eingepackt zwischen all den Backpacks :D

Leider geht Sebastian morgen nach Russell, da er dort für einige Wochen wwofen wird. Wir werden morgen aber auch einen Tagesausflug dorthin machen, da Russell wunderschön sein soll.

10Juli
2014

Letzte Woche auf der Südinsel

Hier noch einige Einblicke in unser hartes Leben als Workawayer:

 

Danach haben wir ersteinmal eine Pause gebraucht und sind deswegen nach Oamaru ins Swagger Backpacker gefahren. Dort haben wir nochmal Pinguine gesehen :) Die etwas größeren Gelbaugenpinguine kann man aus einiger Entfernung noch im Hellen sehen.

 

Wenn es dunkel wird, kommen dann auch die kleinen blauen Pinguine an Land, die in alten Häusern am Ortsrand leben. Wenn man ganz Still wartet, kommen sie einem richtig Nahe, auf vllt einen Meter Abstand! Leider soll man sie nicht fotografieren, da der Blitz sie verwirrt :(
Die Hostelmum war super lieb und lustig! Free Wifi, wenn man mit ihrem Hund Lika Gassi geht :D

Und auf dem großen Fernseher konnten wir auch gemütlich das geniale Halbfinale Deutschland gegen Brasilien sehen :) Was ein Spiel :D Nach den ersten 3 Toren, waren wir dann auch wach.

Jetzt sind wir wieder in Dunedin und wohnen bei 2 deutschen Ausstauschstudenten, da von hier unser Flug nach Auckland am Samstag geht.

PS: Alles alles Liebe & Gute nachträglich zum Geburtstag lieber Opa Albert! Ich hoffe du hattest einen wunderschönen Tag mit viel leckerem Käsekuchen :)

02Juli
2014

Irgendwo im Nirgendwo

Im Hostel in Dunedin haben wir Valentin & André kennen gelernt, die zufällig Richtung Süden mit ihrem Campervan fahren und noch Platz für uns 2 hatten.
Auf dem Weg nach Owaka haben wir uns noch ein Paar Sehenswürdigkeiten in Dunedin angeschaut wie die Baldwin Street, die steilste Straße der Welt. Wir können bestätigen: Sehr steil!

Wir hätten da übrigens einige Vorschläge zur sinnvollen Nutzung dieser Straße:

- eine lange Plane hinlegen, von oben Wasser runterlaufen lassen und die Straße als Rießenwasserrutsche nutzen.
- Wettbewerb, wer sich am schnellsten herunterrollen kann 
- im Winter Schlittenrennen

Danach haben wir noch an einer schönen Bucht einen Zwischenstop gemacht, um uns etwas die Beine zuvertreten, bevor wir in Owaka bei Kerry angekommen sind.

Bei Kerry machen wir workaway, das heißt, wir arbeiten (helfen im Haushalt oder auf der Farm) und bekommen dafür kostenlos Unterkunft und Verpflegung.
Soweit die Theorie. In der Praxis siehts so aus, dass Kerry neben Workawayern auch Couchsurfer aufnimmt und es eigentlich nicht viel zu tun gibt :D 
Kerry gehören ca 7 Hektar Land, auf denen um die 800 Rinder weiden. Er wohnt hier alleine, ab und zu kommen ihn seine 3 Kinder besuchen, die bei seiner Exfrau ganz in der Nähe wohnen. 
Wir glauben, dass Kerry einfach Spaß daran hat, wenn viele Menschen bei ihm im Haus rumwuseln und hier gemütlich zusammenwohnen. Er ist ein super Host, mit einem genialen Humor und ihm reicht es, wenn wir ab und zu etwas backen oder mal durchsaugen. 

Wobei wir von ihm aus wahrscheinlich nicht sauber machen müssten, denn die Neuseeländer haben einen anderen Anspruch, was Ordnung und Sauberkeit angeht.
Für uns war das im ersten Moment etwas gewöhnungsbedürftig. Hier liegen Kleiderberge auf dem Boden und das letzte mal saugen lag auch schon deutlich zurück. Geschirr und Essensreste werden auch gerne mal ein paar Tage stehen gelassen, bevor es weggeräumt wird.
An unsere lieben Mamas: Wenn ihr hier mal eine Paar Tage wärt, würdet ihr nie wieder sagen, dass wir unordentlich sind!
Für die Neuseeländer sind die Deutschen sowieso die ordentlichsten Menschen der Welt und die humorlosesten.

Wir lernen hier generell einiges über die Kiwi(Neuseeländer)kultur und deren Ansichten:
Erstmal: Fußballspieler sind Pussys! Richtige Männer spielen Ruggby.
Die Neuseeländer lieben ihr Nationalteam die All Blacks. Eine Besonderheit dieses Teams ist, das sie vor jedem Spiel einen traditionellen Maori Tanz zur Einschüchterung ihrer Gegner aufführen, genannt Haka:

https://www.youtube.com/watch?v=eybwV2OFaWg

Die Maori Kultur ist eine recht aggressive. Daher gibt es in Neuseeland leider relativ häufig Probleme mit häuslicher Gewalt und Gewalt unter verfeindeten Straßengangs. Als normaler Reisender bekommt man von den Problemen in Neuseeland kaum etwas mit. Es scheint meistens so, dass hier alle Menschen glücklich, lieb und zufrieden mit allem sind. 
Wie jedes andere Land hat aber auch Neuseeland seine Probleme und ist nicht nur ein paradisisches Reiseziel.

Gestern haben wir beschlossen die Gegend zu erkunden. Kerry empfahl uns einen tollen Track, der einen Berg hinauf führte. Ganz nebenbei erwähnte er noch, dass der Track eigentlich nicht existiert und man sich querfeldein durch den dichtbewachsenen Urwald durchkämpfen muss. Gesagt, getan... Wir haben dann doch lieber beschlossen nach der Hälfte umzukehren, aber hatten einen heiden Spaß inmitten von Riesenfarnen und urwaldartigen Lianen :)

Urwaldninjas!

PS.: Wir sind vermutlich gerade am südlichsten Punkt, den wir je erreichen werden. Außer jedoch einer von uns beiden plant eine Expedition am Südpol...

29Juni
2014

Foodparadise

Da wir nicht mal 24 Stunden Zeit im schönen Queenstown hatten, haben wir uns der wichtigsten Attraktion angenommen : dem Fergburger.

Der Fergburger ist angeblich der beste Burger Neuseelands.

Da können wir nur zustimmen! So einen guten Burger haben wir beide noch nie zuvor gegessen. Mein (Sarah) Tofuburger war sogar noch besser als der in Nelson. Jeder, der mal nach Queenstown kommt, muss diesen Burger probieren!

Am nächsten Tag gings schon weiter nach Dunedin. Die Stadt ist als Unistadt bekannt und für die Cadburry Schokoladenfabrik, durch die man eine Fürhung machen kann. Das haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen :D
    Das Cadbury-Männchen

Leider durfte man nur draußen Fotos machen, während der Führung war das Fotografieren strengstens veboten. Während wir erklärt bekommen haben aus welchen Bestandteilen die Schokolade hergestellt wird und wo diese herkommen, gab es immer mal wieder kleine Schokosnacks. Besonders gut fanden wir die Shots aus flüssiger Schokolade...mmmmhhhh.

Danach konnten wir es uns natürlich nicht entgehen lassen eine heiße Schokolade/Moccacino im Cadbury Cafe zu genießen - himmlisch!

Vom 12. bis 18. Juli findet hier auch der Schokoladen Karneval statt. Zum Glück geht unser Flug nach Auckland erst Nachmittags, sodass wir davon noch etwas mitbekommen :D 

Dunedin gefällt uns aber nicht nur wegen der Schokolade, sondern auch wegen der Gebäude und der vielen Dinge, die man hier unternehmen kann. Es gibt viele Museen, einen Botanischen Garten und ganz in der Nähe Pinguin und Seehund Kolonien.

 

 

25Juni
2014

Kiwi Kiwi Kiwi

Endlich haben wir Kiwi Vögel gesehen!
Da wir in Franz Josef schlechtes Wetter hatten und neben unserem Hostel eine Wildlife Rettungsstation war, haben wir die Möglichkeit mal genutzt. Leider durften wir keine Bilder machen, da Kiwis extrem licht- und geräuschempfindlich sind.Um genau zu sein, sind sie generell relativ empfindlich und untalentiert :D Sie können weder fliegen, noch schnell laufen...

Möglicherweise ist das auch der Grund, weshalb sie vom Aussterben bedroht sind. Zum Glück wird sich hier aber der Vögel angenommen, sodass sich die Population langsam etwas erholt. Und eins muss man den Vögeln lassen: Sie sehen total süß aus, wenn sie so durch die Gegend tapsen :)

Trotz schlechtem Wetter waren wir ein wenig wandern. Eigentlich ist das Highlight in Franz Josef der gleichnamige Gletscher, allerdings muss man dort mit dem Helikopter hochfliegen und uns hat die richtige Kleidung für eine Gletschertour gefehlt. Dafür sind wir zu einem alten Tunnel gewandert, durch den man teilweise durchlaufen kann, wenn es einen nicht stört barfuß im eiskalten Wasser zu waten. Uns hat das natürlich nicht gestört und so haben wir ein kleines Abenteuer in der Dunkelheit gestartet. Der Tunnel ist allerdings ziemlich lang und das Wasser sehr kalt, weswegen wir nicht sonderlich weit gekommen sind :D 

Unser Hostel, das Glow Worm Cottage war super! Es gibt jeden Abend selbst gemachte Gemüsesuppe und noch dazu einige Specials in Zusammenarbeit mit den anderen Hostels in Franz Josef wie zum Beispiel der Barbecue-Abend oder die Sushi Party mit Schokobrunnen , lecker! :)

Nachdem wir beide anfangs skeptisch waren, sind wir jetzt Sushifans und Profis im Sushirollen! Allerdings ohne Fisch, sondern vegetarisch bzw. mit Fleisch.

Außerdem war die Hostelbesitzerin super lieb und fürsorglich und die verschmuste Katze hat die Abende vorm Kamin noch gemütlicher gemacht.

Fast so süß wie Scotty...fast!

Heute sind wir dann nach Wanaka weitergefahren, um dort in das bekannte Paradiso Cinema zu gehen. Die Sitze in dem einzigen Saal dort sind bunt zusammengewürfelt, aus alten Kinositzen, Bussitzen, Sofas und sogar Autos. Ein schöner Abschluss für den heutigen Tag!

22Juni
2014

Wieder auf Reise!

Nelson hat es uns irgendwie angetan. Aus unserem ursprünglich geplantem Zwischenstop für eine Nacht wurden 3.
Das liegt einerseits an unserem Hostel, das eines der besten Hostels ist, in denen wir bis jetzt waren.
Das Tasman Bay ist total schön eingerichtet und es gibt Frühstück (Müsli& Haferflocken, "Brot"...also Weißbrot, richtiges Brot gibt es hier nicht und Marmelade) und als Highlight jeden Abend warmen Schokoladenkuchen in Schokoladenpudding mit Vanilleeis! Dazu können wir natürlich nicht nein sagen :)

Außerdem kann man hier kostenlos Fahrräder ausleihen, was ganz praktisch ist, um einkaufen zu gehen oder sich mit den deutschen Aupair Mädels zu treffen.

Die Mädels sind der Hauptgrund, warum wir hier so lange bleiben. Wir waren gemeinsam am Strand und wollten gestern zu einem Leuchtturm am Ende einer Landzunge wandern. Leider war der dann doch weiter weg als erwartet, also haben wir irgendwann umgedreht.

Hannah & Veronika :)

Trotzdem war der Ausflug super, wir hatten viel Spaß und haben beim Picknicken 3 Delfine gesehen. Auf dem Rückweg wurden wir mal wieder von der Offenheit und Freundlichkeit der Kiwis ( Neuseeländer) überrascht. Als wir einem Mann freundlich zurück gewunken haben, haben er und seine Frau uns auf einen Kaffee/Tee in ihrer Batch eingeladen. Eine Batch ist eine Art Wochenendhaus/ Ferienhaus, das meistens recht klein und eher einer Gartenhütte bei uns gleicht und oft von Generation zu Generation weitergegeben wird. So haben in diesem Batch der Opa und Familie mit 2 süßen Kindern gewohnt. ( Wir haben keine Ahnung wie die Leute dort hießen, Namen sind im Endeffekt nunmal nicht wirklich wichtig.)

Damit wir nicht so weit zurücklaufen müssen, wurden wir dann im Boot ein Stück die Landzunge hochgefahren. Einfach so, weil sie uns nett fanden :)

Heute haben wir uns dann wieder auf den Weg gemacht und sind jetzt in Punakaiki, einem kleinen Dorf an der Westküste. Hier gibt es die berühmten Pancake Rocks, Felsformationen, die mit (viel) Fantasie wie gestapelte Pancakes aussehen.

Unser Hostel liegt direkt am Meer und wird von einem freundlichen Schweizer betrieben. Entweder wir haben super Glück mit den Hostels oder hier sind einfach fast alle Hostels super schön und gemütlich. Mit etwas Glück bekommen wir heute noch einen hoffentlich wolkenlosen Sonnenuntergang zu sehen.

18Juni
2014

Dies & Das

Beim Skydiven haben wir 3 superliebe Mädels aus Deutschland kennengelernt, die in Nelson Aupair machen. Spontan wurden wir abends zu einem total schönen Mädelsabend mit heißer Schoki eingeladen :) Pauline hat übrigens eine wunderschöne Katze, die selbst Scotty Konkurrenz macht:

Vorher waren wir aber noch den besten vegetarischen Burger Nelsons essen. Den gibt es in einem kleinen aber feinen vegetarischem Restaurant, in dem an diesem Abend noch Live-Musik war.

Wir können nur bestätigen: Der beste vegetarische Burger, den wir je gegessen haben! (und das sag sogar ich! -Lena- als "Worschdgrampe", wie mich Oma immer gern genannt hat).


Am nächsten Tag gings weiter nach Kaikura, wo wir zu einer Seehundkolonie spaziert sind.
Zuerst fanden wir die Schilder, dass man sich den Seehunden nicht auf mehr als 10 Meter nähern soll unnötig, so nahe würden wir denen ja eh nicht kommen. Falsch gedacht, um die Ecke lag mitten auf dem Weg schlafend ein dicker stinkender (ja, die Tiere stinken echt ganz schön) Seehund, 1 Meter entfernt von uns :D 


Am nächsten Tag haben wir uns dann einen kleinen Traum erfüllt:
Schwimmen mit wilden Delfinen mitten im offenen Meer

Nach einer Einweisung und dem Anprobieren von Neo, Handschuhen, Flossen und Tauscherbrille gings zu 14. aufs Boot. Auf der Fahrt haben uns immer mal wieder Seehunde und Albatrosse begleitet :) Nach etwa 25 Minuten haben wir dann die ersten von etwa 300 (!) Delfinen gesehen - der Wahnsinn!

Als wir im Wasser waren, haben wir erstmal alles vergessen, was wir machen sollten :D 
Uns wurde beigebracht, dass WIR hier in das Gebiet der Delfine kommen und da es wildlebende Tiere sind, müssen nicht sie uns entertainen, sondern wir sie. Das funktioniert am besten, indem man um sie herum schwimmt und dabei durch den Schnorchel Geräusche macht oder ein Liedchen singt :D 
Wenn du aber in kaltes Wasser (ca. 12°C), mit Delfinen unter dir, neben dir, um dich herum aufs offene Meer kommst, bist du ersteinmal so beeindruckt, dass du gar nichts machst, außer dich treiben zu lassen und versuchst normal zu atmen.
Wir wurden 5 Mal ins Wasser gelassen und von Mal zu Mal wurde es einfacher zu singen und das Schwimmen zu genießen.
Ein wirklich beeindruckendes Erlebnis.

Goproaufnahme direkt vor der Nase :) 

Als wir wieder an Bord waren, gab es zum Aufwärmen heiße Schokolade und Ingwerkekse gegen die Seekrankheit... Ich (Lena) habe davon gar nicht erst probiert, ich (Sarah) schon, um 5 Minuten später mit Lena hinten an Bord über dem Eimer zu hängen und hochkonzentriert den Horizont anzustarren :D 
Zum Glück ist alles drin geblieben, aber uns war es unglaublich elend zumute!
Bootfahren ist nicht so unser Ding...

Trotzdem haben wir unseren Ausflug zu den Delfinen genossen!

Kaikoura Sonnenaufgang

Mittlerweile sind wir in Picton, bei Guíon. Wir haben uns in unserem Zimmer in Nelson kennengelernt und sie hat uns angeboten, sie doch besuchen zu kommen.
Guíon kommt aus Namibia, lebt aber seit 10 Jahren in Neuseeland und hat sich vor einem halben Jahr gemeinsam mit ihrem Mann ein Haus hier gekauft. Leider ist John, der als Ingenieur auf einem Schiff arbeitet im Moment unterwegs und so hat sie genug Platz 2 liebe Backpackerinnen bei sich aufzunehmen :)
Es ist ziemlich entspannt, mal wieder nur zu zweit anstatt zu 6. oder 10. in einem Zimmer zu schlafen. Ein eigenes Heimkino und ein Whirlpool im Garten sind übrigens auch entspannt...
Genauso wie die Möglichkeit verschiedene Gewürze und scharfe Messer beutzen zu können und (wenn wir eine Führerscheinübersetzung hätten) die Möglichkeit den Jeep fahren zu dürfen, leider nicht den Porsche, der gehört nämlich John :D 
Kurz zusammengefasst: Hier ist es entspannend!

Maysie :)

14Juni
2014

Hallo Südinsel!

Mittlerweile sind wir gut auf der Südinsel angekommen. Der erste Eindruck war: Oh Oh!

Überschwemmte Gebiete rechts und links...Schade.
Nelson hat seinem Ruf die sonnigste Stadt Neuseelands zu sein alle Ehre gemacht, so dass wir am zweiten Tag zum Mittelpunkt Neuseelands spazieren konnten, der etwas außerhalbs Nelsons liegt :)

Zum Glück wurde das Wetter in den nächsten Tagen besser, so dass wir gestern eine kleine Wandertour durch den Abel Tasman National Park machen konnten. Mit dem Wassertaxi gings vorbei ein vielen kleinen Inseln, auf denen sich teilweise Seehunde auf Felsen gesonnt haben.

Der Abel Tasman ist wunderschön! Zwischen Felsen und Urwald führte unser Weg vorbei an wunderschönen goldenen Sandstränden. Das Wasser ist tiefblau, glasklar und sau kalt! 

Heute war dann ein besonders cooler Tag....

Perspektive Sarah:

Ich will ja schon länger mal Fallschirmspringen und glücklicherweise kann man das hier in Neuseeland quasi an jeder Ecke. Nachdem mir verschiedene Leute viele Tipps gegeben haben, wo es am günstigsten und am schönsten ist, habe ich mich für Abel Tasman entschieden, da man dort bei gutem Wetter sogar die Nordinsel sehen kann.

Morgens um 9 wurden wir am Hostel aufgesammelt, Lena ist als Zuschauerin mitgekommen. Nach einer kurzen "Einweisung", die aus anziehen und "Chris is your skydive master" bestand, wurde ich von meinem persönlichen Kameramann befragt wies mir so geht, aus welcher Höhe ich springe ( 13.000ft = 4.000 Meter) und schon gings ab ins Flugzeug, wo Chris mich an sich geschnallt hat. Der Flug dauert 15 min bis man auf 13.000ft ist, genug Zeit, um die wunderschöne Landschaft erklärt zu bekommen.

Dann wurde es ernst. Lustigerweise war ich immer noch nicht so sehr aufgeregt, sondern habe mich einfach nur gefreut :D 

Noch die coole Flugkappe aufziehen, Tür auf, an den Rand setzen und schon bin ich in 45 Sekunden freiem Fall. Nach 3 Sekunden flog der Kameratyp um mich herum und hat motiviert irgendwelche Grimassen und Posen zu machen, während er über 100 Fotos gemacht hat.

Dann kam der ruhige Teil des Ganzen, der Fallschirm öffnet sich und ich bin 5 min gemütlich runter auf die Erde gesegelt, wo Lena mich in Empfang genommen hat.

Das war wahrscheinlich eine der coolsten Sachen, die ich jemals gemacht habe! :)

Perspektive Lena:

Ich war heilfroh , weder mit in das kleine Flugzeug einsteigen zu müssen, noch mich ein paar Sekunden aus demselben herausstürzen zu müssen. Wobei ich ja doch gerne selbst die persönliche Kamerafrau gewesen wäre ;)

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